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"Was ist, wenn ich krank werde?" Fast jeder Student, der sich überlegt, längere Zeit im Ausland zu studieren, stellt diese Frage. Eine genauso wichtige Frage ist, wieviel Unterstützung Sie von dem Institut, bei dem Sie sich einschreiben wollen, erwarten können. Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des JLEIC Japan Study Guide. Japan ist ein sicheres Land und das Gesundheitswesen ist eines der höchstentwickelten auf der Welt. Wir raten Ihnen jedoch, einige Überlegungen anzustellen und in manchen Fällen gewisse Vorbereitungen zu treffen, um Ihnen das Leben zu erleichtern, falls Sie während Ihres Aufenthaltes krank werden sollten.
Alle Studenten mit Studentenvisum können der Japanese National Health Insurance (Japanische Nationale Krankenversicherung, JNHI) beitreten. Die Lehrer und das Verwaltungspersonal stehen zu jeder Zeit Ihres Aufenthaltes zur Verfügung, um Ihnen mit medizinischen Problemen oder Fragen zu helfen - wenn nötig auch in Ihrer eigenen Sprache. Die Kommunikation ist meist der frustrierendste Teil ärztlicher Betreuung im Ausland, aber als Yamasa-Student brauchen Sie sich darum keine Sorgen zu machen.
Für Yamasa-Studenten wird dieses Programm von der Stadt Okazaki verwaltet und teilweise durch Ihre Prämien finanziert, mit erheblichen Zuschüssen sowohl von der nationalen Regierung als auch von der Regierung der Präfektur. Es bietet volle Deckung für sämtliche medizinischen Behandlungen, auch zahnärztliche Behandlungen. Die Prämien variieren für gewöhnlich in Abhängigkeit von Faktoren wie dem jährlichen Einkommen des Antragstellers, der Zahl von Unterhaltsberechtigten etc. Das Minimum liegt bei ungefähr 38 000 Yen im Jahr. Ein AIJP-Student kann zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Prämiensenkung beantragen, indem er beim Rathaus in Okazaki erklärt, dass er im letzten Jahr kein Einkommen hatte (die JNHI wertet nur "in Japan erworbenes Einkommen" als Einkommen - das ist also kein Problem). Die maximale Senkungsrate beträgt 60%. Die JNHI-Police deckt zwischen 70% und 80% der Kosten von allgemeinärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen und von Krankenhausaufenthalten. Für die Teilbeträge, die Sie zahlen müssen, wenn Sie sich ärztlich behandeln lassen, werden Sie Belege erhalten. Wenn Ihre Ausgaben in einem Jahr einen bestimmten Grenzbetrag (normalerweise 60 000 Yen im Jahr) überschreiten, wird Ihnen der Überschuss rückerstattet. Yamasas Mitarbeiter werden Ihnen dabei behilflich sein, die Versicherung und eventuelle Rückerstattungen zu erlangen.
Bitte beachten Sie, dass japanische Krankenhäuser, Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen normalerweise keine ausländischen Versicherungspolicen anstelle einer Bezahlung akzeptieren, so dass alle Gebühren für Behandlungen und Krankenhausaufenthalte vor der Entlassung voll einbezahlt werden müssen. Studenten mit ausländischen Versicherungspolicen werden also sofort für alle Behandlungen bezahlen, und dann später auf die Rückerstattung von ihrem speziellen Versicherungssystem warten müssen. Das ist ein ziemliches Theater - bedenken Sie auch, dass die von japanischen Gesundheitseinrichtungen ausgestellten Belege unweigerlich in japanischer Sprache sein werden; normalerweise würde Ihnen das erhebliche Probleme dabei bereiten, Rückerstattungen von einer ausländischen Versicherung zu erlangen. Yamasas mehrsprachige Mitarbeiter jedoch haben einige Erfahrung darin, beglaubigte Übersetzungen zu erstellen, und werden Ihnen behilflich sein, die für die Rückerstattung nötigen Papiere zu bekommen. |
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