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  Reiseziele - Beschreibung/Informationen

Hier finden Sie Beschreibungen zu verschiedenen Reisezielen, die Sie bequem von Okazaki aus erreichen können. Wenn Sie mehr über Reisedauer und Reisekosten wissen möchten, klicken Sie bitte hier.
Inhalt: (1) Yokohama, (2) Mt. Fuji, (3) Shizuoka, (4) Nagoya, (5) Gifu, (6) Ise, (7) Hikone, (8) Kyoto, (9) Nara, (10) Osaka, (11) Himeji, (12) Hiroshima, (13) Sapporo/Chitose, (14) Nagasaki

Yokohama

yokohama

Yokohama - Eine Industrie- und Hafenstadt, die ihren Aufschwung der Verlegung der japanischen Hauptstadt von Kyoto nach Edo (Tokio) zu Beginn der Meiji-Restauration verdankt. Bis dahin war Yokohama lediglich ein kleiner Fischerort. Heute ist Yokohama ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen und die Stadt verfügt auch über eine große internationale Population. Für junge japanische Paare ist es praktisch ein Muss, sich zusammen die "Yokohama-Bay-Bridge" anzusehen. Eine weitere Attraktion ist Yokohamas Chinatown. Es ist zwar nicht so groß wie viele andere Chinatowns in der Welt, aber die größte in Japan. Es gibt eine Unzahl von Restaurants, die sich in wenigen Häuserblocks konzentrieren. Die Anpassung der chinesischen Küche an den Geschmack der Japaner, hat zur Kreierung vieler interessanter Gerichte geführt. Ebenfalls sehr gut für einen Nachmittagsspaziergang eignet sich der "Sankei-en" Garten, den ein lokaler Seidenhändler im Jahre 1906 errichten ließ. Allerdings müssen Sie für diese Attraktion Entrittsgeld entrichten.

Mt. Fuji

fuji

Mt. Fuji - Dieser Berg ist das Wahrzeichen Japans. Mt. Fuji wird scherzhaft als "schüchterner Berg" bezeichnet, weil sich sein Gipfel während der meisten Zeit des Jahres in einen dünnen Wolkenvorhang hüllt. Wenn es Ihnen genügt, vom Shinkansen aus einen hinreißenden Blick auf Mt. Fuji zu werfen, dann sollten Sie das in den Wintermonaten tun. Besucher, die eine handfesterer Erfahrung suchen, benötigen für den Aufstieg (ein großer Teil des Weges kann per Bus absolviert werden) bis zum Gipfel ca. 6 Stunden. Allerdings ist die Aussicht wesentlich schöner als die Wanderung selbst. Die Zeit, in der der Auftstieg möglich ist, ist relativ kurz und die meisten Japaner nutzen dafür die Obon-Feiertage. Wenn Sie also vorhaben, in der Gegend einige Tage zu verbringen, dann sollten Sie sich rechtzeitig eine Unterkunft reservieren lassen.

Shizuoka

shizuoka

Shizuoka - Diesen Ort wählte Shogun Ieyasu Tokugawa für seinen sogenannten Ruhestand. In der Stadt gibt es viele Spuren aus dieser Epoche. Tatsächlich wählte er den Ort, weil er sich genau zwischen seinem Machtzentrum und der neuen Hauptstadt befand. Es gibt unzählige Onsen (heisse Quellen), die viele japanische Touristen anziehen. Ebenfalls reichlich vorhanden sind Plantagen, auf denen grüner Tee angebaut wird. Der Tee aus Shizuoka ist in ganz Japan für seinen guten Geschmack berühmt. Ein Museum, das zahlreiche Artefakte aus der Yayoi-Zeit (die japanische Bronze-Zeit) beherbergt, ermöglicht einen faszinierenden Einblick in die Geschichte Japans.

Nagoya

nagoya

Nagoya - Nagoya ist die viertgrößte Stadt Japans und das Zentrum der Chubu-Region; ein wichtiger Industriestandort und eines der stärksten Wirtschaftszentren in Japan. Neben vielen anderen Verdiensten hat die Stadt auch Pachinko (eine Art jap. Flipper) hervorgebracht. Spielhallen, die diesem Glücksspiel gewidmet sind, lassen sich überall finden. Nagoya ist eine ruhige Großstadt - ein Ort, der sich gut zum Ausspannen, Einkaufen sowie zur Besichtigung von Gallerien und Museen usw. eignet. Auch wenn Sie sich einmal in das Nachtleben stürzen wollen, ist Nagoya der richtige Ort. Wenn Sie Ihre vertrauten Lebensmittel aus der Heimat vermissen sollten, dann genügt ein Einkaufsbummel zu einem der Geschäfte, die ein internationales Angebot führen, um Ihr Heimweh abklingen zu lassen. Große Kaufhäuser und ein unterirdischer Einkaufskomplex bieten viele Gelegenheiten einige Omiyage bzw. Souvenirs Ihrer Reise nach Japan zu erstehen.

Gifu

gifu

Gifu - Heimat einer interessanten Variante des Fischens. Diese als "ukai" bekannte Methode lässt sich in jedem Jahr zwischen dem 11. Mai und dem 15. Oktober besichtigen. Die Fischer schnappen sich ein paar Kormorane (und so viele Touristen wie in das Boot passen), fahren auf den Fluss und lassen die Kormorane tun, was sie am besten können - Fische fangen. Die Aktion wird direkt unterhalb der, von Nobunaga Oda auf einem Berggipfel errichteten, Burg durchgeführt. Jeder Vogel ist an einen Strick gebunden und ein kleiner Metallring um ihre Hälse verhindert das Schlucken des Fanges. "Kasa" (mit Ölpapier bespannte Schirme) und "Chouchin" (Papierlaternen) zählen zu den weiteren Bekanntheiten Gifus. Diese Erzeugnisse des traditionellen Handwerks sind sehr beliebt und werden in zahlreichen Souvenier-Geschäften in der Stadt verkauft.

Ise

ise

Ise - Hier befindet sich der "Ise-jingu Grand Shrine", der wichtigste Schinto-Schrein Japans. Pilger und Touristen besuchen den Ort während des gesamten Jahres. Besonders viele kommen aber während des Hatsumode Festivals (Neujahr) vom 1. bis 3. Januar. Unterkünfte für diese Zeit sind schon Monate vorher ausgebucht. Es gibt auch viele schöne Strände und einige kleine Fischerdörfer in der Umgebung, die Reisende für einen ruhigen Tag einladen. Die "Perlen-Inseln" sind ebenfalls sehr nah. Toba, der Geburtsort der berühmten Mikimoto-Perlen (das Ergebnis einer Innovation, die zur Erzeugung der ersten kultivierten Perlen der Welt geführt hat) ist nur eine Fahrt mit der Fähre von Gamagori (in 15 Minuten von Okazaki per Zug zu erreichen) entfernt.

Hikone

hikone

Hikone - Nicht ohne Grund für seine alte Burg berühmt. Eine der wenigen original erhaltenen Burgen, die es noch in Japan gibt (die meisten wurden in den innerjapanischen Kriegen und im 2. Weltkrieg zestört). Die Burg bietet einen bezaubernden Blick auf "Lake Biwa". Der Burggarten, "Genkyuu-en", ist ein schönes Beispiel für japanische Kunst. Der Eintritt kostet 500 Yen - das Ticket ermöglicht den Zugang zu beiden Attraktionen, verlieren Sie es also nicht! "Lake Biwa" ist der größte See Japans und sehr schön - es werden Bootsfahrten zu Inseln auf dem See angeboten.

Kyoto

kyoto

Kyoto - Die alte Hauptstadt Japans wird von einem Ring aus Bergen umgeben. Die schöne Kulisse führt allerdings zu etwas ungünstigen Wetterbedingungen. Kyoto ist berüchtigt für extrem schwül-heiße Sommer und klirrend-kalte Winter. Abgesehen davon ist Kyoto ein Muss für alle Reisenden, die sich für japanische Tempel und Gärten interessieren. Neben zahlreichen anderen berühmten Gebäuden findet man in Kyoto den Kinkakuji (goldener Tempel) und "Kiyo Mizu" (reines Wasser). Wenn Sie außerhalb der Spitzensaison Kyoto besuchen, sparen Sie bei den Hotelkosten und Sie können die Tempel und Gärten besichtigen, ohne dabei von den Touristenmassen zerquetscht zu werden.

Nara

nara

Nara - Die erste offizielle Hauptstadt Japans. Diesen Status hat sie angesichts der schnell wachsenden Macht buddhistischer Gruppen in der Gegend verloren (ein mächtiger Mönch verführte die Kaiserin und es gelang ihm fast die Kaiserherrschaft an sich zu reißen). Trotzdem ist die Stadt bis heute eine Schatzkammer historischer Tempel und traditioneller japanischer Atmosphäre. Das größte hölzerne Gebäude der Welt, der Todaiji-Tempel, befindet sich in Nara. Der Tempel beherbergt die weltgrößte Buddha-Statue aus Bronze. Der Park von Nara ist ein grünes Paradies. In ihm lebt eine große Population zahmer Hirsche. Jäger haben hier Pause - es macht ohnehin viel mehr Spaß die Hirsche zu beobachten und sogar anzufassen, aber - wenn Sie erst einmal Kekse gekauft haben, können die Süßen wirklich aggressiv werden - sie sind daran gewöhnt gefüttert zu werden.

Osaka

osaka

Osaka - Eine etwas grobe Metropole, die durch zahlreiche Verkehrswege mit dem Rest Japans verbunden ist. Die Burg von Osaka, ein spektakuläres Aquarium und verschiedene High-Tech Attraktionen eröffnen reichlich Möglichkeiten, interessante Stunden zu verbringen. Wenn Sie das nötige Kleingeld haben, dann eignet sich Osaka auch vorzüglich zum Einkaufen. Besuchen Sie Umedas unterirdisches Labyrinth aus kleinen Geschäften und zehnstöckigen Kaufhäusern. Wenn Sie eine Faible für technische Spielereien haben, dann machen Sie einen Abstecher nach Senritown, wo alle möglichen elektronischen Produkte zu niedrigen Preisen angeboten werden. Im Norden Osakas befindet sich ein Nationalpark mit Kolonien wilder Affen. Sie brauchen ein Auto um dahin zu gelangen, aber es ist eine schöne Abwechslung zu der Beton- und Asphaltatmosphäre im Resten von Osaka.

Himeji

himeji

Himeji - Die erstklassige Burg in Himeji ist wahrlich einen Besuch wert. Wenn sie in der Nacht von Flutlicht angestrahlt wird, ist der Anblick wirklich atemberaubend. Die Burg mit ihren weißen Wänden wird auch "Silberreiher-Burg" genannt. Während Japans Tokugawa-Zeit hatte sie 50 verschiedene Herren. Das Hauptgebäude der Burg ist ein fünfstöckiges Gebäude und sie verfügt über aggressiv aussehende Verteidigungsanlagen. Vom obersten Stockwerk des Hauptgebäudes hat man eine schöne Sicht auf die Stadt und den Hafen. Der Tempel "Shoshazan Engyouji" und das örtliche Museum über Burgen rund um die Welt (passend für den Standort der "Silberreiher-Burg") laden ebenfalls zur Besichtigung ein. Die Unterkunft in Himeji nicht so teuer wie in vielen anderen berühmten Orten.

Hiroshima

hiroshima

Hiroshima - Die Stadt wurde vollständig wieder aufgebaut, nachdem sie am Ende des Zweiten Weltkrieges von einer Atombombe völlig zerstört wurde. Ein Park umgibt das Museum im Zentrum der Stadt, das dem Gedächtnis des tragischen Verlustes von Menschenleben und des Leidens gewidmet ist, das begann, nachdem die Bombe detonierte. Wahrscheinlich das erschütterndste Monument sind die Überreste des bekannten Gebäudes am Fluss, die skelettartig in den Himmel ragen. Der sogenannte "Genbaku Dome" soll für ewige Zeit erhalten werden und ist neben der wiederaufgebauten Burg von Hiroshima der wichtigste Anziehungspunkt für Touristen in der Stadt. Für Reisende, die sich für gutes Essen interessieren - Hiroshima bietet zwei köstliche kullinarische Spezialitäten: Hiroshimayaki und Momijimanju. Hiroshimayaki ist eine Variation des Osaka-Okonomiyaki und enthält Soba-Nudeln und gebratenes Ei. Momojimanju ist eine Art Kuchen in der Form eines Ahornblattes, gefüllt mit einer kremigen, süßen Paste aus Bohnen (nicht so stark konzentriert wie die übliche Varianten).

Sapporo/Chitose

sapporo

Sapporo - Hokkaidos Hauptstadt ist ein angenehmer Ort zum Leben. Man kann das rege Treiben einer japanischen Großstadt genießen, hat aber immer noch Freiraum zum atmen. Es gibt viele Museen und ungewöhnliche Bauwerke wie z.B. den berühmten Glockenturm von Sapporo, für diejenigen, die möglichst viel besichtigen wollen. Für diejenigen, die eher daran interessiert sind, die Sinne zu erfreuen, gibt es ein reichhaltiges Angebot an Restaurants und ein quirliges Nachtleben. Studenten, die die berühmte Sapporo-Brauerei besuchen, werden ein weites Spektrum an Bier und köstlichen Speisen finden, und könnten bei dieser Gelegenheit ohne weiteres Yamasas "Admissions Coordinator" antreffen. Hokkaido ist berühmt für seine Kartoffeln, Mais, Krabben und Ramen. Versuchen Sie eine der lokalen Spezialitäten und finden Sie selbst heraus, was dahinter steckt. Wahrscheinlich die beste Eigenschaft Sapporos, aus der japanische Perspektive, ist die Nähe zur Natur und das Fehlen einer Regenzeit. Dementspechend kommen viele Japaner nach Hokkaido, um dem schwül-heißen Sommer auf Honshu zu entkommen. Die Winter sind sehr kalt mit schweren Schneefällen und starken Winden aus Sibirien - aber es ist ein großartiger Ort für einen Ski- oder Snowboard-Urlaub, wenn Sie es sich leisten können.

Nagasaki

nagasaki

Nagasaki - Eine Stadt reich an Geschichte, die aber oft von der Tatsache überschattet wird, dass Nagasaki das Ziel für die zweite Atombombe war, die über Japan abgeworfen wurde. Im Jahre 1542 strandete ein portugiesisches Handelsschiff auf einer Insel vor Nagasaki. Dieses Ereignis leitete den Aufschwung Nagasakis zu einem Tor zur Welt außerhalb Asiens ein. Die Geschichte der christlichen Missionierungsbemühungen in Japan begann ebenfalls in dieser Zeit - der heiliggesprochene Missionar Francis Xavier kam über Nagasaki nach Japan. Die Portugiesen, Holländer und später auch die Engländer begannen den Handel zwischen Japan und China zu kontrollieren und führten auch Feuerwaffen unter den Samurai ein. Das Christentum wurde später als wachsende Gefahr von Tokugawa Ieyasus Enkel wahrgenommen und schließlich verboten. Alle Ausländer mussten das Land verlassen und zum christlichen Glauben übergetretene Japaner wurden verfolgt. Nur ein kleines holländisches Kontingent durfte bleiben - unter schweren Auflagen. Nagasaki wurde abermals zur internationalen Schnittstelle, als sich Japan während der Meiji-Restauration wieder dem Ausland öffnete. Heute ist Nagasaki eine lebhafte Stadt, die neben einer Vielzahl von Mahnmahlen, die an den Abwurf der Atombombe erinnern, auch zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten von geschichtlichem und religiösem Interesse bereithält.


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