|
![]() |
| Center Homepage |
|
Japanführer: Okazaki Jou von Stephen Wykes
Die Burg ist nicht weit entfernt von der Naka Okazaki Station und es dauert nicht lang dorthin zu gelangen. Als ich näher komme, sehe ich, daß eine Brücke über eine der Burggräben ins Innere der Burg führt. Sie ist im traditionellen japanischen Stil gehalten- rot und in Bogenform, wie alle aus der Edo Zeit. Von der Brücke aus kann man schon die traditionelle Steinarbeiten einer japanischen Burg erahnen. Anders als europäische Burgen, die normalerweise starr und kastenförmig sind, wurden japanische Burgen der Landschaft angepasst und sehen mehr wie ein Kunstwerk als ein militärische Feste aus.
Auf der anderen Seite der Brücke ist ein steinener Treppenaufgang, der in den Hof vor dem fünfstöckigen Hauptgebäude führt. Als ich oben ankomme, bemerkte ich, daß im Temple zur rechten des Hauptgebäudes gerade eine eine Zeremonie abgehalten wurde. Die Menschenansammlung war traditionell gekleidet und ich vermutete, daß es eine Hochtzeitsgesellschaft war. Von dort führt ein weiterer Treppenauggang hinauf, der das Gebäude noch höher erscheinen läßt, als es eigentlich ist. Dort zahle ich die 200Yen für die Burgbesichtigung, aber nicht zusätzliche 500Yen für das Ieyasu Museum. Ich fragte ob es in Ordnung sei, wenn ich Fotos mache- es war das erste Mal, daß ich eine Frage auf japanisch an jemand anderes als meine Klassenkameraden gestellt habe, aber der Aufpasser nickte nur. Ich bin zwar dankbar dafür, aber irgenwie hatte ich auf eine verbale Antwort gehofft. Ab dem ersten Stock wurde es interessant. Es gibt dort mehrere Schwerter zur Ansicht und einige andere Waffen und Rüstungen aus der Ära der Entstehungszeit der Burg. Es gibt auch ein 6-minütiges Video, das Hintergrundinformationen zur Burg und dessen Geschichte gibt. Nachdem ich soviel wie möglich aufgenommen hatte, gings weiter in den zweiten Stock. Hier gibt es nicht so viel Interessantes zu sehen, aber es gibt ein anderes Video über das Leben in einer Burgstadt.
Der nächste Stock ist sogar noch etwas nichtssagender als der vorherige. Ich bin nur geschwind mit der Videokamera durchgelaufen und dann zum höchsten Stock gestiegen, auf dem nur zwei Dinge ausgestellt werden. Zum einen ein Modell, das Sehenswertes in und um Okazaki zeigt, und zum anderen Bilder von anderen Burgen auf der gesamten Länge der Wand. Allerdings hat man von hier Zugang zu einem Balkon, von dem man ganz Okazaki sehen kann. Als ich zurück in den ersten Stock kam, warf ich einen letzten Blick auf die Souviniere dort. Allerdings fand ich nichts weiter interssantes bis auf einen großen Stempel, den man benutzen konnte. Ich stempelte die Rückseite meines Prospekts, das im am Eingang bekommen hatte, und ging raus. Die anderen Teile der Burganlagen habe ich nur schnell durchgelaufen, da ich vermutete nichts weiter als Kioske und andere Gebäude zu finden. Der Tempel ist wahrscheinlich durchaus einen Besuch wert, aber ich konnte wegen der Hochzeit leider nicht ins Innere. Allerdings habe ich das Ieyasu Museum, das Hauptor der Burg und einige andere Dinge ausfindig gemacht, die es wert waren gefilmt zu werden. Ich habe aber auch ein Denkmal von Ieyasu entdeckt, und etwas, das ich nicht nie erwartet hätte: Ein Denkmal für die Schlacht von Alamo. Wie in Texas kein Alamo. Ich nehme an, daß jemand so überwältigt war, von der Schlacht von Alamo und die Ähnichkeit zu der Geschichte der Burg, daß er einfach ein Denkmal für beide errichtete. Aber dies hat mich sehr überrascht. Aber man würde wahrscheinlich vieles Neues sehen , wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht.
|
www.yamasa.org
Aichi Center
Online Center
Kanji Dictionary
Japan Travel Guide
Yamasa TV!
FM Okazaki Online
Gestaltung und Instandhaltung durch Declan Murphy und die Schüler und Mitarbeiter des Yamasa Institute Multimedia Studio
© Yamasa - Alle Rechte vorbehalten.