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DINGE IN OKAZAKI

Wenn man in einem neuen Land ankommt, ist es oft schwierig Dinge zu finden, die man machen kann ( oder den Mut zu haben, diese Dinge auch zu tuen). Ich habe ein Jahr lang gedacht, daß es in Okazaki keine Disko gibt, bis mir jemand sagte, daß es eine nur 10 Minuten von meinem Haus, Residence K, eine gibt. Aber ich habe auch nie von mir behauptet, daß ich sehr aufmerksam bin. Am besten schaut Ihr mal in das neue Guidebook. Es ist noch nicht fertiggestellt, aber es gibt einige Informationen über Museen und Kunst, Einkaufsmöglichkeiten,Parks , Sportmöglichkeiten und so weiter. Die URL ist:

http://www.yamasa.org/okazaki/

Das sollte Euch einen Überblick geben, über die Informationen, die wir dort breitstellen- wenn Ihr in Okazaki ankommt, und Ihr etwas Geld verdienen wollt, könnt Ihr über ein Thema schreiben, mit Fotos, die wir dann als Webpage veröffentlichen. Für jeden Text gibt es 3000Yen.

Okazaki ist eine relativ große Stadt, mit ungefähr 330,000 Einwohnern, aber die sind so gut verteilt, daß es nicht so wirkt, als ob es so viele wären. Außerdem wird in Japan bei der Definition von Stadt eine größere Gegend um die eigentlich Innenstadt miteingerechnet. Aber wie gesagt, es gibt einiges zu sehen in Okazaki. An einem ruhigen Abend kann man ins:

Kino gehen.(Kita Okazaki, 5 Minuten mit dem Bummelzug, mit dem Fahrrad 15 Minuten).

Restaurants: die Auswahl ist Vietnamesisch ( am Mittwoch war ich da- das erste Mal vietnamesisch Essen), Chinesisch,Französisch, Italienisch, Cajun, Amerikanisch, Koreanisch und einige andere, natürlich auch einige verschiedene japanische Stile. Alle, bis auf das Vietnamesische sind von Yamasa aus zu Fuß zu erreichen.

Bars: es gibt eine große Auswahl, entweder kleinere Bars, der Anwohner, in denen nicht mehr als 6 Leute und eine Karaoke-Maschiene Platz hat, oder riesige Izakaya, die erst um 5 Uhr Morgens schließen. Allgemein gesehen, sind die etwas größeren etwas billiger als die meisten kleineren Bars, die da diese oft einen Eintrittspreis,bis zu 1000Yen, verlangen. Das sind soviel wie zwei Bier in einer großen, unpersönlichen Bar, in der niemand Deinen Namen kennt. Bars sind auch einer der besten Orte, um mit Japanern ins Gespräch zu kommen- und jeder ist freundlich.

Karaoke: ein Muß, sofern Ihr nicht aus einem Land seid, in dem Karaoke ein Bestandteil der Kultur ist. Die Erfahrung ist... naja, seht und hört selber. Die Preise sind ziemlich günstig, ein Raum kostet ungefähr 1000Yen per Stunde, und es können soviele kommen, wie wollen. Dann bestellt man einfach Essen und Trinken über das Haustelefon.

Geschichte: besucht doch einfach einen der vielen Schreine, Tempel oder der anderen alten Dinge in der Stadt. Es gibt mehr Tempel und Schreine, als man in einem ganzen Jahr besuchen kann, außer man strengt sich sehr an. Dann gibt es auch noch das Schloß und den Garten drumherum- genau neben dem Fluß, es ist einer der ruhigsten und erholsamsten Plätze in Okazaki. Es ist auch der Ort an dem die Festivals stattfinden (hana-bi, Feuerwerke).

Grünflächen: Egal in welche Richtung Ihr mit dem Fahrrad fahrt, Ihr werdet eine Menge Grünflächen und alte Häuser sehen, ein Seite von Japan, von der man nicht gedacht hätte, daß Sie immer noch zu finden ist. Letztes Wochenende war ich an einem sehr schönen Ort im Osten von Okazaki, nur eine Stunde entfernt, und die Menge der alten Häuser und noch älter aussehenden Leute hat mich sehr erstaunt...

Hohe Dinge: Nehmt einen Zug nach Nagoya (30 Minuten, 600Yen) und geht zu den Nagoya Towers genau über dem Bahnhof. Sie haben 50 Stockwerke und man hat einen fantastischen Ausblick. Das Gebäude selber ist auch sehr schön. Es kostet 500Yen, um auf das oberste Stockwerk zu kommen, im ersten bis zwölften Stock befinden sich Läden und Restaurants, ein riesiger Buchladen, Markenläden und so weiter .

Nasse Dinge: Fahrt ans Meer. Takeshima, in Gamagori, ist mit dem Zug nur 25 Minutern entfernt. Man kann dort schwimmen, alte Tempel besuchen, sich reinigen ( wenn man das Gefühl hat, daß es nötig ist), Takoyaki essen und wieder heimfahren. Passt aber auf, angeblich ist die Göttin der Insel sehr eifersüchtig, und wenn Ihr mit Eurem Partner hingeht, kann es gut sein, daß Ihr nicht meht lange zusammen bleibt...

Falls Ihr über etwas hiervon schreibt und einige Fotos macht, werden wir es in den Japanführer aufnehmen und Euch 3000 Yen zahlen-das ist genug für den nächsten Ausflug. Also, los gehts. Jedes Mal, wenn Ihr ausgeht, habt Ihr die Möglichkeit Euer Japanisch zu benutzen. Und Ihr wißt ja, nur wenn Ihr die Sprache benutzt, könnt Ihr sie lernen und die Kultur kennenlernen.

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