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Tomoe Ban |
Mitarbeiter-Interview: Ban Tomoe (AIJP Programm Koordinator)
Kato: Ban-sensei. Tut mir leid, wenn ich Sie in Ihrer Mittagspause störe, aber kann ich Sie für den Yamasa Newsletter interviewen?
Ban: Klar. Gerne.
K: Echt? Sind Sie immer noch die gleiche Ban-sensei, wie die die sogar bis nach China geflüchtet ist, als Sie vor drei Monaten um ein Interview gebeten wurde? Was ist mit Ihnen passiert?
B: Naja, ich habe viel gelernt in den letzten Monaten in China und bin erwachsen geworden. Ich habe dort Japanisch unterrichtet, wenn ich wirklich vor etwas flüchten würde, würde ich an einen warmen Ort gehen.
K: Akzeptiert. Wo in China habe Sie unterrichtet?
B: In der Toyota Motor Firma vom 11. November, bis zum 22. Januar. Ich habe so hart gearbeitet, daß ich mich nichtmals Zeit für das japanische Oshogatsu hatte, obwohl ich es schon gerne gefeiert hätte.
K: Otsukare sama deshita. B: Das kland aber nicht sehr überzeugend.
K: Otsukare sama deshita!! B: Vielen Dank!
K: Wie haben Sie sich gefühlt, als Sie ausgewählt wurden, nach China zum Unterrichten zu gehen? B:
Ausgewählt? Moment mal, das stimmt so nicht ganz. Es war so, daß niemand anders....
Aber... Aber jetzt, da ich besser darüber denke, war es eine befriedigende und lohnenswerte Aufgabe. Es war eine gute Möglichkeit.
K: Können Sie uns etwas über die Klassen dort erzählen? B: Ich habe Leute unterrichtet, die für die zusammengelegten Firmen Tenshin Toyota und Tenshin Kisha arbeiten. Ich habe zwei Klassen unterrichtet, deren Japanisch ungefähr so gut war, wie das der besseren Anfänger in Yamasa, und die anderen waren kurz vor dem Fortgeschrittenen Level. Alle haben tagsüber gearbeitet. Das heißt, es gab zwei Stunden Unterricht nach der Arbeit von Montag bis Freitag und sieben Stunden an jedem Samstag.
K: Sieben Stunden am Tag! Das muß echt schwer sein! B: Nö.
Eigentlich verging die Zeit wie im Flug und ich bin nicht so müde geworden. Die Leute, die ich unterrichtet habe, hatten ihr Leben und ihre Arbeit dort, das heißt selbst wenn Sie in Japan hätten studieren wollen, hätten die meisten nicht gekonnt. Deswegen wollten Sie soviel wie möglich in den Stunden zusammen lernen. Es wirkte so, das ob allen die kurze Zeit mit einem "japanischen" Japanischlehrer sehr wichtig ist. Villeicht können Sie sich das vorstellen? Und es gibt keine bessere Motivation für einen Lehrer mehr zu arbeiten. Deswegen war es für mich keine lästige Pflicht sieben Stunden lang, so interessierte Schüler zu unterrichten.
K: Aha. Es wäre gut, wenn dieses Gefühl im Newsletter erklärt werden würde, oder nicht? Konnten Sie sich an Ihren freien Tagen entspannen?
B: Naja, es hat mindestens den halben Sonnntag gedauert, mich für die nächste Woche vorzubereiten. Ich habe die ganze Zeit sehr intensiev gearbeitet.
K: Was war die beste Erfahrung auf dieser Reise? B:
Daß ich viele, viele Leute getroffen habe. Und daß ich mehr über mich, in einer neuen Umgebung gelernt habe. Eine Veränderung der gewohnten Umgebund ist ein toller Stimulus.
K: Wenn Sie nocheinmal die Möglichkeit hätten, würden Sie wieder gehen? B:
Wenn ich jedes Jahr einen Business-Trip hätte, wäre ich glücklich (lacht).
K: Gibt es einen Ort, den Sie besonders mögen? B: Viele Orte. Aber da ich, wenn es für die Areit wäre, nicht aussuchen könnte, wohl ein Ort, an den ich normalerweise nicht kommen würde.
K: Noch etwas, können Sie Chinesisch sprechen? B:
Chinesisch? Hmmm, vor 14 Jahren habe ich für vier Monate in Taipei studiert....
K: Ah, Sie haben also seit 14 Jahren gelernt.... B: Ahh, sagen Sie da nicht. In den 14 Jahren habe ich ein bißchen Englich, Französich, Burmesisch, und ganz verschiedene Sprachen gelert, das heißt ich kann mich kaum noch an Chinesisch erinnern.
K: Bitte, versuchen Sie mal etwas auf Chinesisch zu sagen. B:
Kopii, kopii. Der Kopierer ist kaputt.
K: Fantastisch! Also wann immer der Kopierer kaputt geht, brauchen Sie sich nicht zu sorgen.
B: Klar. Aber was soll man ohne Fotokopien machen?
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