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Tatsuya Kato
Tatsuya Kato
Mitarbeiter-Interview: Tatsuya Kato (International Office)

Tatsuya Kato arbeitet für das International Office bei Yamasa.

Jon: Weil ich mit Ihnen im selben Büro arbeite und sehe, wie oft Sie den Studenten bei Fragen und Problemen helfen, dachte ich, ich interviewe sie heute für den Newsletter.
Kato: Okay, aber ich gehe in ein paar Minuten zum Joggen, also fasse Sie sich bitte kurz.

J: Kein Problem, es ist schneller vorbei als Sie 'owatta' sagen können........
K: Gut.

J: Als ich Schüler bei Yamasa war und einmal den Mut zusammengenommen hatte ins International Office zu kommen um diesen seltsamen bärtigen Kauz etwas zu fragen, habe ich scho immer diese Person gesehen, die still auf Ihrem Computer herumtippte - Ich hatte keine Ahnung, wer Sie waren, was Sie tun und woher Sie kommen. Viele der Studenten fühlen das vielleicht ähnlich. Können Sie diesen Leuten einmal diese Fragen beantworten?
K: Mein offizieller Titel ist Vizepräsident der Planung, aber ich bin auch die Schnittstelle zwischen Yamasa und anderen Organisationen, wie der Okazaki City Hall. Dann bin ich noch der Marketing Manager und deshalb bin ich verantwortlich für alle Kommunikation mit den Büros in Übersee und unseren Partnern. Ich bin viel auf Geschäftsreisen.

J: Sie hören sich an, all wären Sie schon viel herumgekommen.
K: Das ist eine der Höhepunkte der Arbeit.....

J: Wo waren Sie schon überall?
K: Für die Arbeit?
J: Nein, zum Spass.
K: Ich war 14 Monate in Australien, 6 Monate in Indien und 2 Monate in Neuseeland.
J: Was haben Sie in Australien gemacht?
K: Das ist schon einige Jahre her. Aber als ich in Sydney zum "working holiday" war habe ich ikagawashi verkauft.
J: Was ist ikagawashi?
K: Dinge........Die Firma, für die ich arbeitete verkaufte Plüsch-Koalas aus Taiwan und Plüsch-Kängurus aus China, neben anderen Dingen. Teil meiner Arbeit war, das Schildchen wegzumachen auf dem stand 'Made in Taiwan' oder 'Made in China' .
J: Damit die Touristen denken, die Spielsachen wären bei den Aussies hergestellt?
K: Genau.
J: Hört sich etwas zweifelhaft an.....
K: Ich habe auch versucht, Reformkost aus China zu verkaufen.
J: Sie haben es versucht?
K: Es war eigentlich ein gutes Geschäft!

J: Sie hatten also eine Menge unterschiedlicher Jobs, bevor sie bei Yamasa angefangen haben?
K: Ja das stimmt, ich bin sozusagen ein "Job-Hopper". Ich liebe es herumzukommmen und von einem Land ins andere zu reisen und dabei unterschiedliche Kulturen kennenzulernen.

J: Sie sehen nicht wie ein typischer Japaner aus - als Sie unterwegs waren, haben Sie da die Leute für jemanden aus einem anderen Land gehalten?
K: Als ich in Nepal war, hielten mich die Leute für einen Nepalesen, als ich in Indien war, für einen Inder und als ich in Syrien war, dachten die Leute ich wäre Amerikaner!
J: Die ersten Beiden verstehe ich, aber warum für einen Amerikaner?
K: Ich war im Jahr 1998 in Syrien und zu der Zeit kam jeden Tag was über die USA in den Nachrichten; vielleicht war das der Grund.

J: War Syrien dann ihr Lieblingsort?
K: Nein, mein Lieblingsort ist das International Office!
J: Sie scherzen!
K: Nun, wenn ich mich zwischen zwei entscheiden müsste, würde ich Indien dem I.O. vorziehen.
J: Warum Indien?
K: Weil es anders ist. Ich war in über 20 Ländern und ich fand, dass nur Indien wirklich ganz anders ist.
J: Wie anders?
K: Ich habe versucht auf meine Erfahrungen zurückzugreifen, was das Reisen angeht, aber nichts hat funktioniert. Nichts war so, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich musste viele neue Dinge lernen - Deswegen hat es mir so gut gefallen.

J: Haben Sie vor in naher Zukunft wieder zu reisen?
K: Wenn ich aufhöre bei Yamasa zu arbeiten, gehe ich in den Süden......Ich mag warme Orte.....
J: Ist ihnen Japan nicht heiss genug?
K: Es ist heiss genug, aber zu schwül und im Sommer.....
J: Nun, dann lass ich Sie wohl besser mal joggen gehen. Vielen Dank für Ihre Zeit.
K: Gerngeschehen!

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