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Toshiyuki Nakajima
Toshiyuki Nakajima

TEAM-INTERVIEW: Toshiyuki Nakajima (IT Support, ACE Ryugaku Center)

Jon: Was ist Ihre Aufgabe hier bei Yamasa?
Nakajima: Ich arbeite für das Studentenbüro (gakuseika) und helfe Studenten, wie Sie ihre Computer am Netzwerk anschliessen können; dann stelle ich Handys für die Studenten zur Verfügung und bin der Manager für das Zentrum für Studentenaustauschprogramme. In diesem Zentrum helfen wir Japanischen Studenten, einen Platz in einer Sprachschule im Ausland zu finden.

J: Seit wann arbeiten Sie für Yamasa?
N: Seit Januar 1997.

J:
Hatte Ihre frühere Arbeit etwas damit zu tun was Sie heute machen?
N: Nein, es war was ganz anders. Ich war nämlich Englischlehrer und das 7 Jahre lang, bevor ich zu YAMASA gekommen bin. Bevor ich Englischlehrer wurde habe ich Boote und Jetskis verkauft. Ich war der zweitbeste Verkäufer in meinem ersten Jahr bei dieser Firma, nachdem ich die Uni abgeschlossen hatte und habe gleich eine Gehaltserhöhung bekommen!
J: Warum haben Sie dann aufgehört?
N: Es war einfach zuviel Arbeit. Ich habe gedacht, ich müsste sterben, wenn ich dort noch länger weitergemacht hätte-

J: Wohnen Sie in Okazaki?
N: Ja, in der Nähe der City Hall.
J: Ich habe gehört Ihre Frau hat vor Kurzem noch ein Kind bekommen. Herzlichen Glückwunsch!

N: Vielen Dank!
J: Sie müssen ein glücklicher Mann sein!
N: Nein, nicht wirklich! (lacht.....). Er ist wirklich ein Prachtbursche, aber er kann echt eine Menge Krach machen in der Nacht. Aber wir lachen immer viel zusammen.
J: Wie alt ist er denn?
N: Gerade einmal 4 Monate.
J: Haben Sie noch mehr Kinder?
N: Ja, ich habe einen 11 Jahre alten Sohn und eine 8 Jahre alte Tochter.
J: Dann sind Sie sicher sehr viel beschäftigt zuhause - noch mit dem Kleinen...?

N: Meine Frau und ich, wir sind beide berufstätig. Ja,ja, wir sind sehr beschäftigt.
J: Was macht Ihre Frau?
N: Meine Frau macht Promotion und verteilt Kostproben für Kartoffelchips und Snacks in Supermärkten. Abends wenn die Kinder im Bett sind, holen wir unsere Computer raus und schreiben den Tagesbericht den wir für unsere Arbeit anfertigen müssen - da fällt kein Wort!

J: Wenn Sie nicht gerade arbeiten und Zeit haben mit ihrer Frau zu reden, was machen Sie dann in Ihrer Freizeit?
N: Zeit mit der Familie verbringen. Ich versuche einmal in der Woche mit Ihnen zum Tennisspielen zu gehen.
J: Sind Ihre Kinder gut im Tennis?
N: Meine kleine Tochter trifft gerade mal den Ball, aber der Grössere schlägt sich ganz wacker. Meine Frau ist wahrscheinlich die beste von uns, aber momentan haben wir wirklich nicht viel Zeit und verbringen deshalb die meiste Zeit drinnen, wegen dem Baby.

J: Da Sie ja früher Englischlehrer waren, denke ich Sie können Englisch. Wie siehts aus mit anderen Sprachen?
N: Ausser Englisch kann ich ein bisschen Französich. Ich habe es 3 Jahre lang gelernt.
J: Worin sind Sie besser? Französich oder Englisch?
N: 99% Englisch und 1% Französich, glaube ich" Ich habe mit 10 Jahren angefangen, Englisch zu lernen mit einem Buch das "Snoopy English" hiess. Ich habe es mir selbst beigebracht, weil Englisch in diesem Alter nicht unterrichtet wurde. Als ich jünger war, habe ich gedacht, dass Ausländer interessant sind und ich wollte mit ihnen reden. Als ich dann in der Uni war, war mein Ziel, englischsprechender Gemüsehändler zu werden und meinen eigenen Laden aufzumachen. J: Was ist das Schwierigste an Ihrer Arbeit?
N: Wenn es sich um Problembehandlung bei Computern handelt, kann es manchmal recht knifflig sein, mit den verschiedenen Spracheinstellungen klarzukommen; besonders wenn es Deutsch oder Koreanisch ist. Sich um alles zu kümmern, was japanische Studenten brauchen, die im Ausland studieren wollen, ist ein bisschen schwierig. Wenn alle ihre Anfragen die selben wären, wär's kein Problem, aber jeder kommt mit etwas anderem.
J: Haben Sie ein Beispiel?
N: Es gab einmal einen Studenten, der wollte in den USA studieren und bei einer Gastfamilie wohnen. Das war kein Problem, aber er wollte auch, dass ihm die Familie surfen beibringt und ihn jeden Tag zum Strand bringt!
J: Sie können sich nicht vorstellen, was ich den ganzen Tag für Anfragen bekomme ........
J: Und was ist das Beste an der Arbeit?

N: Die Dankbarkeit, die ich von Leuten bekomme, die hier oder im Ausland studiert haben. Die Kundenzufriedenheit sozusagen. Es ist auch interessant mit den Studenten von YAMASA zu reden, sei es nur auf Japanisch, Englisch oder Französich.

J: Haben Sie noch andere Pläne?
N: Das ist geheim,......Nein nicht wirklich. Ich würde mich aber gern in Florida zur Ruhe setzen, mir ein Boot kaufen und meine Zeit mit Segeln verbringen. Bis dahin habe ich keine unmittelbaren Pläne.

J: Irgendetwas, dass Sie den Lesern des Newsletter oder zukünftigen Studenten mitteilen möchten?
N: Wenn Sie zu Yamasa kommen und im Studenten-Village (Wohnheim) wohnen und irgendwelche Probleme mit dem Computer haben, kommen sie einfach zu mir!

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