|
|
 |
|
Zoltan Heredi |
STUDENTEN-INTERVIEW: Zoltan Heredi, Ungarn, AIJP Programm
Euan: Wo kommen Sie her?
Zoltan: Ich komme aus Ungern, aus Debrecen.
E: Welchen Kurs belegen Sie?
Z: Das AIJP akademische Programm.
E: Was haben Sie gemacht, befor Sie zu Yamasa gekommen sind?
Z: Ich habe Linguistik und englisch an der wissenschaftlichen Universität in Debrecen studiert. Ich habe noch ein Jahr bis ich einen Abschluß mache.
E:Auf welchem Level haben Sie bei Yamasa angefangen?
Z: Mehr oder weniger als Anfänger. Ich kannte einige Worte, Hiragana und Katagana, aber nicht wirklich viel- aufjedenfall nicht genug um wenigstens eine einfache Unterhaltung zu
E: Wo habe Sie davor Japanisch gelernt?
Z: An meiner Universität. Alle Linguistik Studenten müßen ein Semester land JApanissch lernen. Ich fand Japanisch sehr interssant, und habe noch drei weitere Semester drangehängt.
E: Waren Sie schon vor Ihrer Uni-Erfahrung an Japanisch interessiert.
Z: Nein, ich hatte nie darüber nachgedacht. Ich wußte eigentlich nichts über Japan, aber sobald ich in der Uni anfing mit Japanisch, wollte ich weiter machen.
E: Wie lange sind Sie schon bei Yamasa?
Z: Ungefähr 8 Monate. Ich habe im Oktober 1999, mit einem Studenten Visa, angefangen, und bin dann im März zurück nach Hause für einen Monat, und kam vor zwei Monaten wieder her.
E: Ist das das erste Mal, daß Sie in Japan leben?
Z: Ja.
E: Was ist bis jetzt Ihr Eindruck von Japan?
Z: Es kann ein bißchen schwierig sein, sich an Japan zu gewöhnen.Es sehr verschieden von Europa und für mich war es eine ziemliche Herausforderung. Aber wenn man versucht sich darauf einzustellen, ist es es wirklich was wert.
E: Was haben Sie nach Ihrem Abschluß vor?
Z: ICh muß noch ein weiteres Jahr in der Univerität studieren, bevor ich dort einen Abschluß machen kann, danach will ich mich wahrscheinlich für ein Doktorat in Linguistik bewerben. Ich glaube, daß mein Japanisch davür sehr nützlich sein wird. Es ist eine ganz andere Art zu Denken, als mit den Euripäischen Sprachen, man bekommt also eine ganz neue Perspektive.
E: Wo wohnen Sie hier?
Z: In der Yamasa Villa 4.
E: Wie gefällt Ihnen die Unterkunft?
Z: For one person, it's great. For two sharing a room, I found it a little small, but then it's still much bigger than anything I have seen in other parts of Japan.
E: Wie kommen Sie zur Schule?
Z: Mit einem Fahrrad.
E: Was war bis jetzt für Sie die größte Herrausforderung oder das größte Problem in Japan?
Z: Das Geld - Japan ist nicht gerade billig. Aber, ich hatte immer halbtags Jobs. Der letzte war in einem Hotel, kellnern, putzen und in der Küche arbeiten.
E: Irgendwelche Erfahrungen, die Sie gerne Teilen möchten?
Z: Ich glaube das was mich am meisten überrascht hat, war die Arbeit.
Sogar die "arubaito" oder Halbtags Jobs, sogar in der untersten Position in der Firma, wird man genau gleich behandelt, auch die Ausländer. Und falls man irgendweine Aufgabe nicht erledigt hat, oder was vergessen hat, wurde es immer von jemand anders erledigt, ohne sich zu Beschweren! Es wird aber das gleiche von einem selber erwartet! Villeicht hatte ich nur Glück bei meinem Job, aber ich glaube es hat mehr etwas mit der Japanischen Mentalität zu tun.
|